Einer der bekanntesten Sänger der Rockgeschichte, Freddy Mercury, wäre heute 60 Jahre alt geworden.
Von Dirk Jung
Farrokh Bulsara, so der bürgerliche Name von Freddie Mercury, wurde am 5. September 1946 auf Sasnibar als Sohn von Jer und Bomi Bulsara, indisch-stämmiger Eltern, geboren. Schon 1955 bekam er in der Schule den Spitznamen Freddie. Aufgrund seines früh entdeckten musikalischen Talents begann er mit Klavierunterricht. Seine künsterlischen Ambitionen lebte er zudem auf der Bühne des Schultheaters aus. Mit zwölf Jahren trat er dann mit der Schülerband "The Hectics" auf.
Nach Unruhen auf Sansibar flüchteten seine Eltern zusammen mit ihm und seiner jüngeren Schwester Kashmira nach London. Im Stadtteil Ealing studierte er Grafik-Design, das er mit Diplom abschloss.
Brian May und Roger Taylor lernte er kennen, da sein Studienkollege Tim Staffell mit den beiden im Trio "Smile" Musik machte. Mercury, damals noch als Freddie Bulsara, kümmerte sich um die Gestaltung der Bühnenauftritte der Band, die er auch zu Konzerten begleitete. Als sich mit Verlassen des Sängers und Bassisten Staffell die Band auflöste, gründeten May, Taylor und Bulsara, der zuvor bereits als Sänger auf der Bühne gestanden hatte, zusammen "Queen". Kurze Zeit später wechselte Bulsara seinen Namen in "Mercury". Der Rest ist Geschichte.
Die Karriere von Freddie Mercury war vielfältig. Neben seiner außergewöhnlichen Schaffenskraft innerhalb von "Queen", mit denen er 1976 beim Auftritt im Londoner Hyde Park vor 200.000 Menschen Rekorde brachen und 1986 als erste westliche Band im Ostblock auftrat, punktete er musikalisch auch als Solokünstler. Highlight für den Sänger war die Zusammenarbeit mit Montserrat Caballé, mit der er anlässlich der Olympischen Spiele in Barcelona den gleichnamigen Hit als offizielle Erkennungsmelodie sang.




